Qi Gong
ist ein moderner chinesischer Begriff für eine Vielfalt von Traditionen des kunstvollen Umgangs mit der eigenen Lebensenergie. Qi Gong ist ein Weg der Selbstkultivierung und wirkt auf den Körper und auch auf die psychische Gestimmtheit. Wer sich darauf einlässt, gewinnt körperliches, seelisches und geistiges Wohlbefinden und damit einen ausgeglichenen Gemütszustand. Mit der Zeit stellt sich ein inneres Bedürfnis ein zu üben und wird nicht als eine, von Aussen kommende Pflicht erlebt. Qi Gong sind nicht nur Übungen, sondern eine Lebensqualtät die mit Achtsamkeit beginnt In meinen Qi Gongkursen lernst Du nicht nur mehr in Deinen Körper zu spüren, sondern auch, ihn zu reinigen und zu aktivieren. Hier gibt es Youtubevideo`s für einen kleinen Einblick in einige der Bewegungen und deren Qualitäten. Auf meiner Seite „Qi Gong Blog findest Du noch einige Übungen mehr…
Qi Gong ist für mich Leidenschaft, gelebte Lebendigkeit, Freude, ein Spüren und Fühlen meiner Energie, die ich mittlerweile in Bauch und Wirbelsäulenbereich als fließende Wärme spüren und bei Bedarf dorthin lenken kann.
Medizinisches Qi Gong
Kranich & Fan Huan Gong
Qi Gong Therapie
Achtsamkeit & Meditation
Videos
Qi Gong, Atmung und Meridian-Selbsthilfemassagen waren nach der Diagnose Hashimoto Burn Out neben Akupunktur, CranioSacral und Gestalt Therapie eine große Unterstützung, Energie- und Kraftquelle, wieder gesund zu werden, ins Gleichgewicht zu kommen und zu bleiben. Meine Umwelt, Familie und Freunde erleben mich wieder als lebendigen, lebensfrohen Menschen.
Gerne gebe ich meine Erlebnisse, Erfahrungen und dieses wunderbar bereichernde Werkzeug in meiner Praxistätigkeit, Kursen, Workshops und Seminaren weiter. Ein Alterslimit gibt es nicht. Qi Gong ist für jeden da. Unter Kalender findest Du Möglichkeiten, Zeiten und Orte.
Medizinisches Qi Gong
Meridian Qi Gong
ist ein medizinisches Qi Gong was zur gesundheitlichen Vorbeugung sowie zur Heilung eingesetzt werden kann. Die achtsamen Bewegungen entlang der 12 Hauptmeridiane öffnen den Energiefluss im Körper, stimulieren und reinigen unsere inneren Organe. Die Übungen wirken öffnend, stärkend und integrieren unser Qi (Energie) und Kraft in jedem Element:
• Wasser (Blase, Nieren)
• Metall (Dickdarm, Lungen)
• Erde (Magen, Milz)
• Dreifacherwärmer
• Holz (Gallenblase, Leber)
• Feuer (Dünndarm, Herz)
Das ganze Set beinhaltet 12 Basisübungen, mit jeweils individuellen, einfachen, kurzen Vorübungen, die je nach Bedarf integriert oder durch Qi Gong Massagen ausgetauscht oder aber werden können. Da dieses Meridian Qi Gong explizit auf alle Elemente, Organe und vor allem den Fascien eingeht, verbessert es bei kontinuierlichen Praktizieren die Gesamtkonstitution, es wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel, das Skelett, den Atem und die Belastbarkeit aus.
Fascien Qi Gong
ist ein von mir entwickeltes Konzept, entsprechend der taoistisch-buddhistischen Künste und ihrem höheren Ziel, die Entwicklung der inneren Kraft. Durch belebende Dehn- und Halteübungen können sich Bindegewebsstrukturen myofascialer Ketten erneuern und transformieren. Es entsteht eine hochelastische Ganzkörper-Einheit, die weder weich noch hart ist.
• Dehnung der Muskel, Sehnen und Fascien
• Lindert Schmerzen macht die Leitbahnen durchgängig
• Reguliert den inneren Mechanismus und Säftehaushalt
Durch Achtsamkeit (Energie folgt der Aufmerksamkeit) entwickeln wir erhöhte Eigenwahrnehmung, Verbundenheit, Verwurzelung und Selbstwertgefühl. Mit der Zeit stellt sich ein Gefühl der Freiheit, Leichtigkeit und inneren Ausgeglichenheit ein.
Meridian Massagen
stabilisieren das Immunsystem, lösen Spannungen und steigern die Lebenskraft. Vor oder nach den eigentlichen Qi Gongübungen klopfen, reiben oder streichen wir unsere Meridiane, Faszien und Knochen ab. Das regt das Qi an und stärkt es. Durch die Vibrationen werden alle körpereigenen Prozesse und die Psyche angeregt.
• die Selbstheilungskräfte stärken
• sich besinnen und die Mitte finden
• sich aufrichten und sich halten
• in Schwung bleiben
• den Mut haben sich zu wehren
Das Meridian Qi Gong bringt Psyche und Körper auf neue Wege. Bringt körperlich sowie auch geistig etwas in Bewegung, was als positiver und stärkender Energiefluss für Körper, Geist und Seele erlebt werden kann, der Leib und Seele sehr guttut. Praktizierende fühlen sich anschließend beweglicher, geschmeidiger, harmonischer, ausgeglichener und in ihrer Mitte bleibend – innerlich und äußerlich gestärkt.
Kranich Qi Gong
ist neben Fan Huan Gong (Übersetzung: Rückkehr in den Frühling) meine Lieblingsform und nicht nur für mich die wirkungsvollste aller Qi Gong Arten. Eine körperlich orientierte, ganzheitliche, allumfassende, universelle Qi Gong Methode. Harmonisch, energetisch, intensiv und eine hochwirksame Möglichkeit, Deine Fascien geschmeidig zu machen und zu halten.
• Zur Steigerung der körpereigenen Energie
• Gedächtnis, Konzentration und geistige Flexibilität
• Kraft- /Kreativitätsfördernd für Selbständige
• Geschmeidighalten der Faszien, Sehnen, Muskeln
• bei Einschränkungen des Muskel- und Bewegungsapparates
Die Bewegungen des Kranich-Qi Gongs sind elegant, gelassen, ruhig und dennoch kraftvoll-dynamisch, leicht und gelassen. Der Kranich liebt den Tanz, die Bewegung und seinen Flügelschlag. Wer sich ganz auf seine schwerelos, leisen und energetisch weichen Bewegungen einlässt, wird in sich tänzerisch fließende Bewegungen spüren und sich nach den sechs Bewegungsformen entspannt, leicht und kreativ fühlen.
Fan Huan Gong
Fan Huan Gong – Rückkehr in den Frühling
Übungen sind acht bewegende, weiche, besinnliche Bewegungen und Teile, die meditativ wirken. Ein ruhiger Anfangsteil, ein dynamischer Hauptteil mit verschiedenen Variationen und ein sanftes, meditatives Ausklingen im Schlussteil.
• Einschränkungen des Bewegungsapparates
• fördert die Geschmeidigkeit von Faszien, Muskeln und Sehne
• fördert den Stoffwechsel und eine gute Verdauung
• fördert innere Ruhe zu Ausgeglichenheit
• Bewusstseinsfördernd und Herzöffnend
Die Bewegungen fördern die Entwicklung von Vertrauen und Verwurzelung, ermöglichen eine feine, weiche Offenheit, lösen Einschränkungen und Blockaden im Bewegungsapparat und lassen Muskeln und Sehnen geschmeidig werden. Körperliche Ruhe und eine Sammlung des Geistes entstehen, die dabei helfen im Herzen still zu werden.
Qi Gong Therapie
QI bezeichnet Lebensenergie und GONG bedeutet so viel wie beharrliches Üben und Pflegen der eigenen Lebensenergie. Es geht also beim Qigong um ein stetes Bemühen darin, die eigenen Lebenskräfte und -dynamiken in Balance zu halten.
In der Qigong-Therapie werden ausgewählte Bewegungsmuster modellhaft vom Therapeuten gezeigt, von dem Schmerzgeplagten so gut es geht nachgeahmt und in ihrem Ablauf eingeübt. Dabei geht es zunehmend um die Aufrichtung der Wirbelsäule, somit der Körperhaltung und der harmonischen Bezogenheit der Glieder untereinander. Weiterhin bemüht sich der Übende um die Verbesserung seiner Beweglichkeit und um eine zunehmend fließende Qualität ihrer Bewegungen: durch Verspannungen und Blockaden, die Folge von ungelebten Grund-Bedürfnissen, Emotionen, chronischen oder akuten Schmerzen sind (oder diese erst hervorrufen), wird der Bewegungsfluss, der Qi-Fluss im Körper, erheblich gestört.
Es gibt in China einen bekannten Leitsatz:
Psychische Wirkung von Qigong in der Schmerztherapie:
Die Bewegungssequenzen werden ruhiger durchgeführt, das heißt langsam und mit innerer Aufmerksamkeit. Somit werden die Übungsziele entspannt verfolgt. Auf eine möglichst perfekte Nachahmung des Modells kommt es nicht an. Entspanntes Üben und Fühlen der inneren Bewegungen und was es mit sich macht, sowie den Kontakt mit sich selbst während der Übungen, lässt Achtsamkeit und innere Ruhe fühl- und erlebbar werden.
Dieses Bewusstsein fördert ein hohes Maß an Gelassenheit und motiviert, trotz der Einschränkungen die vorgestellten Bewegungssequenzen zu üben.
Langsamkeit und Schönheit der Qigong Übungen wirken zudem harmonisierend auf Körper, Geist und Seele als eine Einheit. Sie fördern den inneren Frieden mit sich selbst, mit der Umwelt und dem eigenen Schicksal. Oft ent-deckt der Übende auch eine neue sanfte Seite an sich, eine Seite die bisher noch gar nicht sicht- und fühlbar war.
Qi Gong ist mit seinen langsamen, harmonischen Bewegungen, Balsam für die Seele.
Sie genießt es, ein harmonisches Bewegungsbad ganz anderer Art zu nehmen.
Die fünf Emotionalen Gefühlsfamilien nach TCM
Eigentlich sind Gefühle etwas ganz Normales. Sie sind angeborene Gefühlsregungen und gehören zum Leben dazu. Wenn wir Gefühle jedoch nicht ausleben können, sie unterdrücken oder sie gar nicht als Gefühle registrieren und akzeptieren, können sie uns krank machen. Das ist leider in unserer heutigen Gesellschaft, in der Gefühle zeigen oft mit Schwäche gleichgesetzt wird, schwieriger denn je. Gefühle sind eben komplexe Empfindungen, mit denen wir umzugehen lernen müssen.
Gefühle sind tatsächliche Bewegungen unserer Lebensenergie in unserem Körper.
Qi Gong kann helfen, unsere unerfüllten Bedürfnisse zu erkennen und die Gefühle zu transformieren
Wir alle erleben unsere Emotionen, die sich in unserem Körper ebenso wie in Gedanken abspielen. Laut der Traditionell Chinesischen Medizin sind Gefühle nicht per se gut oder schlecht, sie machen uns lediglich auf innere Spannungen und unerfüllte Bedürfnisse aufmerksam.
Dabei unterscheidet die TCM zwischen fünf Gefühlsfamilien, in denen sich unsere unterdrückten Bedürfnisse äußern:
Angst lässt sich nach TCM dem Funktionskreis Niere/Blase zuordnen. Angst macht sich nicht unbedingt als solche bemerkbar, sie tritt eher als körperliches Symptom in Erscheinung. Wenn die Energie angstauslösender Schlüsselreize nicht frei fließen und sich dadurch abbauen kann, sucht sie sich andere Wege – und zwar auf körperlicher Ebene: Kalter Schweiß, Übelkeit, Schwindel, Gelenkschmerzen, unser Magen zieht sich schlagartig zusammen, Durchfall und Erbrechen können die Konsequenz sein. Und wenn die Arterien verengen, bekommen wir kalte Hände, unser Herz schlägt schneller und die Atmung wird flacher. Die Angst kann sogar ganze Organe befallen, bis hin zur Ohnmacht.
Erst spannungslösende Reaktionen, wie Weinen, können die Angst auflösen.
Wut oder Aggressionen lassen sich nach TCM dem Funktionskreis Leber-Gallenblase zuordnen. Körperliche Symptome durch unterdrückte Gefühle und Bedürfnisse (Grundbedürfnisse nach Verbundenheit und Zugehörigkeit – vs. – Freiheit und Autonomie), sind etwa Magenprobleme, allergische Reaktionen, Juckreiz, Krämpfe, Kopfschmerzen und einseitige Schulterschmerzen.
Spannungslösende Aktionen wie, sich in die Natur begeben, laufen, Qi Gong, sich Dehnen, Singen, Tanzen, können Wut und Aggressionen auflösen
Freude und Liebe sind nach der TCM dem Funktionskreis Herz/Dünndarm zuzuordnen. Sie öffnen normalerweise unser Herz und sind der Gegensatz zu Angst und Aggressionen. Während jedoch Überforderungen (auch freudige Überforderungen) auf Gefühlsebene unser Herz verschließen lassen können. Überforderungsgefühle äußern sich dann mit körperlichen Symptomen, wie Konzentrationsproblemen, Sprechstörungen, Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Unruhe und Aufregung.
Spannungslösende und entspannte Ruheaktionen wie, Yoga Nidra und Meditationen können Überforderung minimieren, oder gänzlich lösen
Trauer und Traurigkeit sind nach der TCM dem Funktionskreislauf Lunge zugeordnet. Sie belasten Diese – das sorgt für den berühmten Kloß im Hals. Hier staut sich dann unsere eigene Lebensenergie so sehr, dass sie sogar zu Schmerzen führen kann. Durch Weinen löst sich dieser Druck und wir finden Erleichterung, ebenso wie durch einen tiefen Seufzer. Symptome eines geschwächten Lungen-Funktionskreises sind Kurzatmigkeit, Niedergeschlagenheit, Druck in der Brust und Atemnot, Müdigkeit und Energielosigkeit sowie Husten
Weinen und Entspannung im warmen und reinigenden Lavendel, oder Melisse Bad lässt den Kloß im Hals schmelzen und den Druck in der Brust sich nehmen
Sorge kommt aus einer gesunden Mitte, also dem Bauchbereich – sie steht in der Mitte zwischen den anderen vier Gefühlsgruppen und kann jeweils in diese übergehen. Nach TCM ist die Sorge dem Funktionskreislauf Milz/Magen zugeordnet. Ist der Mensch im Gleichgewicht/ seiner inneren Mitte, so fühlt er sich wohl und ausgeglichen. Alles fließt und fühlt sich entspannt an, das innere Lächeln leuchtet und drückt sich nach außen aus.
Übermäßige Sorge jedoch, äußert sich in Störungen von Milz und Magen, was sich durch Durchfall oder Verstopfung, Blähungen, Übergewicht, Schwäche, Rheuma und Diabetes zeigt.
Eine Balance aus Yoga Nidra und sanftem Qi Gong (z.B. Falun Gong), lässt die sorgen auf die Wolken parken und uns ins innere Gleichgewicht bringen
Das können wir von unseren Gefühlen lernen
Gefühle wollen richtig gefühlt und erlebt werden, anstatt sie von außen und mithilfe des Verstandes zu betrachten, einzuschränken, oder weg machen zu wollen. Nur so können Gefühle geheilt werden und somit im Gegenzug auch unsere körperlichen Leiden heilen. Denn das bewusste Erleben von Gefühlen heilt uns von den Symptomen, die Ausdruck ihrer unterdrückten Existenz sind. Das Wichtigste ist daher, dass wir mit unseren Gefühlen in Kontakt bleiben und den Kontakt wiederherstellen, den wir durch (gesellschaftlichen) Druck oder die Angst vor dem Erleben der Gefühle verloren haben.
So können wir uns entwickeln und mit jedem Mal etwas dazu lernen:
- Angst lehrt uns Achtsamkeit und Gelassenheit
- Aggression lehrt uns gesundes Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit zur Mäßigung
- Freude lehrt uns, über uns selbst hinauswachsen, ebenso wie wir lernen, dass man jeden Moment abstürzen kann und Freude nicht ewig währt – das wiederum stärkt die Toleranz für Angst und Sorge
- Sorge lehrt uns Toleranz und Verantwortung nicht nur für uns selbst, sondern auch andere
- Trauer lehrt uns Demut und die Fähigkeit, loszulassen
All diese Gefühle sind Teil unseres Lebens und wollen sich ausdrücken und gelebt werden.
Achtsamkeit & Meditation
Durch Meditation, dem innerem Lächeln, Ruhe und Healing Sounds lernen wir diese Kraft nicht nur zu spüren, sondern auch zu stärken, um dadurch im Alltag davon zu profitieren.
Videos
Energieübungen für den Alltag
Qi Gong Morgenmeditation
Morgenmeditation – das Qi wecken
Drei mal über Bai Hui einsammeln, dabei die Arme über dem Schädeldach (Bai Hui) heben und mit den nach unten gerichteten Handinnenflächen wieder senken.
Die Hände drehen und in Lao Gong, den Handinnenflächen hineinatmen.
Noch zweimal wiederholen.
Die Arme dreimal auf Schulterhöhe heben und senken, dabei die Hände aufgestellt lassen.
Wecke das Qi.
Anschließend dreimal die Arme auf Schulterhöhe heben, ausbreiten und wieder, mit den Handinnenflächen zueinander gerichtet zusammen führen. Dann die Arme dreimal heben und senken.
Dann nochmals die Arme dreimal heben und senken.
Zum Schluss abermals die Arme über Bai Hui, dem Schädeldach heben und senken.
Stehe im Reiterstand – die Vorderfüße nach Außen gerichtet.
Die Hände zu Schalen geformt, die Daumenspitzen berühren sich.
Die Schalen dreimal heben und wieder senken.
Dann die Arme heben und die Hände mit den Fingerspitzen nach oben gerichtet aufstellen. Dabei die Fersen anheben. Anschließend die Hände flachund die Fersen senken.
Die Arme über Bai Hui dem Schädeldach, die Hände drehen und in einem Halbkreis nach unten sinken lassen.
Die Hände wieder zur Schale formen und die Stille genießen.
Die Ruhe ist die Bewegung in sich selbst (Laotse)




















